LeseLaus Lesenlernen durch Lautanalyse und LautsyntheseVor Jahren hat das gutschrift|Institut ein neues Konzept zur Überwindung der Leseschwäche entwickelt. Ausgangspunkt waren unsere Beobachtungen, dass es bei manchen leseschwachen Kindern wenig Sinn macht, ihre Lesefertigkeiten direkt an Wörtern, ganzen Sätzen oder gar Texten herausbilden zu wollen.
Beim Lesen müssen Schriftzeichen, Laute und der Sinn des Gelesenen verknüpft werden. Das genau können leseschwache Kinder nicht. Die entscheidende Frage ist, warum sie es nicht können?
Wie hilft LeseLaus? | | Das Konzept, das wir zur Überwindung basaler Leseschwächen entwickelt haben, heißt Lese-Laus (Lesenlernen durch Laut-Analyse und -Synthese). Wir hatten beobachtet, dass es bei manchen leseschwachen Kindern wenig Sinn macht, ihre Lesefertigkeiten direkt an Wörtern, ganzen Sätzen oder gar Texten trainieren und bilden zu wollen. Die Misserfolge solcher Bemühungen waren offensichtlich und für die betroffenen Kinder mit starken Misserfolgserlebnissen verbunden. |
Es mangelt ihnen an einer Voraussetzung für das Lesenlernen, die in der Schule oder zu Hause übersehen wurde: Ihre Dekodiergeschwindigkeit, d.h. das Erkennen von Buchstaben und die Verknüpfung mit Lauten, ist zu gering. Ihre Lautsynthese ist so extrem langsam, dass sie keine Gedächtniskapazität mehr haben, um die Wortbedeutung zu erfassen. Die sichtbare Anstrengung, die ihnen das Buchstabieren bereitet, geht natürlich mit Leseunlust einher. Wer Sätze nicht rasch und sicher dekodieren kann, liest auch nicht gern. LeseLaus trainiert genau diese Voraussetzungen, nämlich die Erhöhung der Dekodiergeschwindigkeit, d.h. die Anzahl der gelesenen Buchstaben/Wörter pro Sekunde.  | Informieren Sie sich über die Kompaktkurse mit LeseLaus:
1. Einzeltraining 2. Gruppentraining |
Wie können Eltern helfen, damit ihr Kind im Lesen einmal ein ganz Großer wird? Nein, so früh müssen Sie noch nicht tätig werden. | | Es reicht, wenn Sie den Verlauf des Lesenlernens in der 1. und 2. Klasse genau mit Hilfe der nachfolgenden Liste beobachten: - Mein Kind ...
- hat auffällige Probleme, die Buchstaben zu benennen oder zu lautieren;
- kann einzelne Buchstaben nicht zu größeren Einheiten zusammenfassen und schafft es nicht, sie zum Wort zusammenzuziehen;
- kann Einzellaute, die es gerade entschlüsselt hat, nicht in seinem "Arbeitsgedächtnis" behalten;
- scheitert erst bei längeren Wörtern, weil es am Ende des Wortes vergessen hat, wie der Wortanfang lautete;
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| | - hat selbst bei Wörtern, die häufig in Texten auftauchen, Schwierigkeiten, sie zu erlesen;
- kann einzelne Wörter lesen, aber nur mit äußerster Anstrengung;
- muss sich derart anstrengen, dass es relativ unruhig und unmotiviert wird.
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